Mai 2018: Oberwallis

Und so fing alles an...

April 2018: Unser Strahlerkollege Kurt Aebi findet eine Felsrippe im Waldgebiet unter der immer wieder Kristallspitzen und -stufen zum Vorschein kommen.

Woher die Kristalle genau stammen, ist am Anfang noch unklar...

Wir probieren es zu viert. Während Kurt und ich den Kristallen nachgraben, probieren Ruedi und Christoph rund 15 m weiter oben einem dicken Quarzband nach unten zu folgen...

Fast gleichzeitig arbeiten wir uns zu einem grossen Hohlraum vor. Ruedi hat von oben ein Lichtloch geöffnet, während ich bereits unter den bedrohlich an der Decken hängenden Blöcken liege...

Es gelingt mir die Blöcke zu lösen ohne erschlagen zu werden. Der Blick wird frei auf eine grosse Stufe die noch immer an der Decke hängt...

Wir sehen keine andere Möglichkeit als die schwere Stufe nach oben zu ziehen. Mit Holzbalken und Seilen sichern wir sie vor dem Absturz...

Geschafft! Mit vereinten Kräften haben wir das ca. 80 kg schwere Stück nach oben gezogen.

Doch wie bringen wir es ins Tal?

Wir bauen uns eine Bahre um die Stufe den Berg hinunter zu ziehen...

Gut verpackt, damit nichts beschädigt wird...

Zu viert ziehen (und bremsen!) wir die Bahre den Berg hinunter...

Der anstrengende Transport verlangt nach einer kurzen Rast...

Und so sieht unsere Stufe nach einer ersten Reinigung mit Wasser aus.

Der Belag konnte mit Glasperlen entfernt werden. Jetzt erstrahlt die Stufe in ihrem natürlichen Glanz.

Etwa 80 cm lang, je 50 cm breit und hoch, ca. 80 kg schwer.

August 2018: Fieschergletscher im Wallis

Auch in den Alpen ist uns schon ein guter Fund gelungen. Mehr dazu folgt später.

Juli 2018: Erkundungstour im Grossen Kaukasus

Georgien: Fluss-landschaften wie diese gibt es in der Schweiz nur noch selten.

Gibt es auch Bergkristalle im Kaukasus?

Ja, es gibt sie!

Wir machen eine Erkundungstour nach Georgien, in die Provinz Racha.

Ein Jäger zeigt uns eine Kristallkluft in den Bergen. Der Aufstieg: 1600 Höhenmeter und ziemlich anstrengend. Die Klüfte in den Sediment-gesteinen sind horizontal. Wir können einige Phantomquarze bergen.

Weiter unten haben wir dann selbst eine Kluft gefunden. Alles ist im trockenen Lehm eingebacken.

Mit viel Sorgfalt können wir eine schöne Stufe bergen. Begleitmineralien: Calcit, Albit und selten Brookit.

2018: Die Strahlersaison hat begonnen...

Frohe Ostern aus Bulgarien.

Landschaftlich reizvoll aber ansonsten ein recht erfolgloser Strahlerauftakt...

...oder zumindest fast erfolglos:

Ein kleiner Amethyst am Strassenrand.

August 2017: Eine gute Kluft im Mont Blanc Granit
Dank der niedrigen Schneelage ergeben sich im Sommer 2017 neue Möglichkeiten an den Gletscherrändern des Mont-Blanc-Massivs. Mit dabei auf dieser Tour: meine Strahlerkollegen Ruedi und Christoph.

Ich entdecke eine freigetaute Kluft mit Rauchquarz-kristallen und viel Chloritsand.

Gemeinsam machen wir uns ans Werk um die Kristallgruppe an der Decke der Kluft zu bergen.

Endlich können wir die Gruppe lösen. Obwohl Ruedi am meisten gespitzt hat, habe ich die Ehre das Stück herauszuziehen.

Die Stufe ist weitgehend heil. Wegen einem kleinen Unfall kann ich kaum lächeln aber wir freuen und trotzdem riesig.

Anfang August 2017: Brittaniahütte Saas Fee

Ein kleiner Ausflug ins Gletschergebiet von Saas Fee: Die Brittaniahütte.

An einem kleinen Eisfeld in der Nähe der Hütte entdecke ich eine grössere Kluft mit Calcitkristallen.

Eine stattliche Calcitstufe, ca. 20 kg schwer, lässt sich ohne Werkzeug bergen.

Ich bringe die Stufe zu Hütte.

Der Hüttenwart weiss meinen Fund zu schätzen und ziert damit den Eingangs-bereich der Brittaniahütte.


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Zuletzt aktualisiert am 18.11.2018. Adresse siehe unter "Kontakt".